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Georg Rubenbauer - Bergbau in Sulzbach-Rosenberg

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Großenfalzer Original und Hüter der Bergbautradition: Georg Rubenbauer
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Georg Rubenbauer – Bergmann, Zeitzeuge und das Herz von Großenfalz

Georg Rubenbauer, geboren 1940 und im Jahr 2025 stolze 85 Jahre alt geworden, ist eine unverkennbare und prägende Persönlichkeit in Sulzbach-Rosenberg und insbesondere im Ortsteil Großenfalz. Als engagierter Bergmann, Zeitzeuge und treibende Kraft der Dorfgemeinschaft hält er die Bergbaugeschichte und das kulturelle Erbe der Region mit viel Herzblut lebendig.

Die Verwurzelung im Bergbau und in Großenfalz
Sein Lebensweg ist untrennbar mit der traditionsreichen Montangeschichte rund um die Maxhütte und den Eisenerzabbau verknüpft. Als ehemaliger Knappe und langjähriger stellvertretender Vorsitzender des Bergknappenvereins Sulzbach-Rosenberg ist er bis heute im aktiven Vereinsleben verwurzelt.

Besonders dramatisch war für ihn und seine Familie die Historie seiner Heimat: Aufgrund des intensiven Erzabbaus direkt unter dem Dorf wurde Großenfalz ab 1963 schrittweise geräumt. Sein damaliges Haus und der Garten waren massiv von akuter Einsturzgefahr durch Oberflächenabsenkungen betroffen, weshalb er mit seiner Frau wochenlang evakuiert werden musste. Als bedeutender Chronist und Zeitzeuge hat er diese schmerzliche Ära und den Wandel des Ortes unter anderem durch eigene Beiträge in historischen Festschriften und Chroniken für die Nachwelt festgehalten. Auch in einer Dokumentation der OTH Amberg-Weiden, die unter anderem im Stadtmuseum Sulzbach-Rosenberg zu sehen ist, teilt er seine authentischen Erlebnisse.

Leben als lebendiges Geschichtsbuch und Brückenbauer
Bis heute lebt Georg Rubenbauer in Großenfalz, wo er als echtes Original bekannt ist:
  • Jugend und Bildung: In traditioneller Bergmannsmontur tritt er regelmäßig auf, um beispielsweise Schülern (wie an der Grundschule Illschwang) die Geschichte des Bergbaus und der Maxhütte anschaulich zu vermitteln.
  • Dorfgemeinschaft: In Großenfalz kennt ihn praktisch jeder. Ein fester Ankerpunkt im Wochenverlauf ist sein traditioneller Treffpunkt jeden Mittwochabend im früheren Schulhaus, wo er das Beisammensein pflegt und die Gemeinschaft zusammenschweißt.
  • Soziales Engagement: Neben seiner historischen und vereinsinternen Arbeit nutzt er seine Bekanntheit immer wieder für den guten Zweck – etwa durch die Organisation von Spendenaktionen, mit denen er sich unter anderem bei der Ökumenischen Sozialstation Sulzbach-Rosenberg für deren wertvolle Arbeit bedankte.

Georg Rubenbauer steht damit beispielhaft für eine Generation, die den harten Strukturwandel der Region hautnah miterlebt hat, die Erinnerung daran bewahrt und das soziale Gefüge ihrer Heimat bis heute tatkräftig mitgestaltet.
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